Stef

In einem kleinen Dorf in Nordvorpommern aufgewachsen wurde für mich schnell klar, dass ich raus muss. Ich brauchte mehr Input als Ärzte hören und Bier trinken, tristes Dorfleben ohne Struktur eben. Mit 17 Jahren verbrachte ich 6 Monate in Australien und besuchte dort eine regionale Schule, lernte Japanisch, Football spielen und Schweißen. Nach dem Abi studierte ich Anglistik/Amerikanistik und Soziologie in Rostock, ging mit dem Abschluss in der Tasche zurück nach Australien auf der Suche nach dem „Sinn meines Lebens“. Nach über 2 Jahren musste ich die neue Heimat verlassen, ging nach Berlin, tobte mich in Friedrichshain aus, machte meinen Master in Soziokulturelle Studien an der Viadrina in Frankfurt(Oder) und fing bei cultures interactive e.V. an, Projekte in Berlin und in den neuen Bunesländern zu begleiten und zu koordinieren. In 2011 begann ich mit der Konzeptionierung und Durchführung von jugendkulturellen Stadtrallyes u. interaktiven Jugendkulturspaziergängen durch Berlin. 2010-2012 konnte ich als Projektassistenz das Projekt Fair Skills organisieren. Dann gab es 2012 einen kleinen Zwischenstopp als Koordination im Verein Gesicht Zeigen! e.V. für das Projekt „Pleased to meet you“ zum Thema Migration in Brandenburg. Nach der Geburt meiner Tochter fing ich 2014 wieder bei cultures interactive an und kann mich hier seither richtig austoben: Verwaltung der europäischen Projekte, Projektkoordination in der Strukturförderung zum Bundeszentralen Träger zur jugendkulturelle Bildung, Projektleitung des Berliner Mädchenprojekts „Spot on, girls“, Betreuung der Praktikant*innen, Füllen der Facebook-Seite etc. Ab Januar werde ich wieder in Mutterschutz gehen und nach meiner Elternzeit in 2017 einsteigen.