Peer Wiechmann

Peer Wiechmann, Jg. 1968, studierte Publizistik, Soziologie, Politologie und Teilgebiete des Rechts an der Freien Universität Berlin und schloss mit dem Magister sein Studium ab. Danach wurde Wiechmann beim "Archiv der Jugendkulturen" Gründungsredakteur des "Journal der Jugendkulturen", bis er einem "Ruf" nach Potsdam folgte, wo er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fachhochschule in Sachen "Kulturarbeit" Forschungen betrieb. Seit 2000 arbeitet er als Referent im Bereich Jugendkulturen und Politik und führt (DJ-)Workshops an Schulen wie in Gefängnissen oder Jugendclubs – eben "an ungewöhnlichen Orten" (der Begriff wurde aus dem Buch des DJs Hans Nieswandt: "Disko Ramallah. Und andere merkwürdige Orte zum Plattenauflegen", Kiepenheuer & Witsch, April 2006 geklaut!). – für Jugendliche und Erwachsene durch.

Neben den Praxisworkshops berät Wiechmann lokale Akteure im Gemeinwesen, gibt Fortbildungen im Bereich Rechtsextremismus und preist soziologisch-pädagogisch relevante Hintergründe zu Jugendszenen und deren methodische Vermittlung an. Im Nebenjob moderiert Wiechmann Sendungen bei Radio Lotte Weimar, arbeitet als DJ im Bereich elektronische Musik sowie als freier Journalist für diverse Radiostationen. Wiechmann war Landeskoordinator von "Schule OHNE Rassismus – Schule MIT Courage" für Berlin sowie Leiter der CIVITAS-geförderten Netzwerkstelle gegen Rechtsextremismus in Weimar/Weimarer Land. In der letzten Modellprojektphase des Bundesfamilienministeriums „Vielfalt tut gut“ gab er die Projektleitung das Modellprojekts "KulturRäume2010" beim Verein cultures interactive. Dem Verein ci steht er nun seit mehreren Jahren als Geschäftsführer vor und macht zur Zeit die Projektleitung des neuen Modellprojekts „HaKo_reJu“.