Fair Skills

FAIR SKILLS - Jugendarbeit zur Stärkung zivilgesellschaftlicher und menschenrechtsorientierter Haltungen sowie zur Förderung von jugendkultureller Partizipation

Jugendkulturen wie HipHop, Parkour oder Punk sind ein guter Türöffner, um mit Jugendlichen über ihre Lebenswelten, politische Haltungen, Fragen der sozialen Gerechtigkeit, der persönlichen Geschlechterrollgenvorstellungen, Erfahrungen mit Gewalt u.a. ins Gespräch zu kommen.

In der Fortbildung wird zu Abwertungen von vermeintlichen Gruppen – Homo- und Transsexuellen, Sinit- und Roma, Muslime etc. in jugendkulturellen Welten sensibilisiert. Thema ist dabei auch, inwieweit die Konstruktion und Abwertung von Gruppen bestimmend sind im Lebensumfeld von Jugendlichen und inwieweit die jugendkulturelle Öffnung im Rechtsextremismus und rechtspopulistische Bewegungen zu einer Normalisierung von extremistischen Haltungen beitragen.

Umso wichtiger ist es für Menschen aus pädagogischen Berufen menschenrechtsorientierte und demokratiestärkende Ressourcen von verschiedenen Jugendkulturen kennenzulernen und in die eigene Arbeit einzubeziehen.

Methodik
Gemeinsam mit den Teilnehmer*innen erarbeiten wir mögliche Zugänge für das Arbeitsfeld. Es werden verschiedene Formate vorgestellt und praktische Methoden der menschenrechtsorientierten Jugendkulturarbeit zu Stärkung zivilgesellschaftlicher und menschenrechtsorientierter Haltungen bei Jugendlichen und zur Förderung von jugendkulturellem Engagement und Partizipationsstrukturen in der eigenen Einrichtung vermittelt. Dabei werden eigene Handlungskompetenzen durch praktische Übungen und kollegiale Fallberatungen gestärkt.

Dauer
1-2 Tage. Bei Interesse werden die Dauer und inhaltlichen Schwerpunkte individuell angepasst

Zielgruppe
Fachkräfte der Jugendarbeit und Jugendhilfe

Teilnehmer*innenanzahl
8-15 Teilnehmer*innen