CEE Prevent Net

Central and Eastern European Network for the Prevention of Intolerance and Group Hatred

 

In Anbetracht zunehmender Intoleranz, Diskriminierung und Menschenfeindlichkeit in Europa möchte das Projekt CEE Prevent Net einen Beitrag zur Sicherung des Wohlergehens junger Menschen leisten, indem es ihre Resilienz gegenüber diesen Bedrohungen stärkt und Kompetenzen für ein friedliches und demokratisches Zusammenleben fördert. Basierend auf dem vorangegangenen Projekt European Fair Skills nimmt CEE Prevent Net vor allem Mittel- und Osteuropa und Ostdeutschland in den Blick, da diese Region viele gemeinsame sozio-historische Erfahrungen, strukturelle Bedingungen und aktuelle Herausforderungen teilt.


Konkret zielt das Projekt darauf ab, die Handlungskompetenzen von Praktiker*innen der Jugend- und Sozialarbeit sowie der non-formalen (politischen) Bildung im Umgang mit Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und daraus resultierende Gewalt zu stärken, Netzwerke zur interdisziplinären Zusammenarbeit in diesem Bereich in den einzelnen Projektländern sowie über die gesamte Projektregion hinweg aufzubauen bzw. zu stärken, Unterstützung von Entscheidungsträgern über parteipolitische Zugehörigkeiten und gesellschaftliche Konfliktlinien hinweg zu gewinnen; und mehr Aufmerksamkeit für zentrale Themen, Herausforderungen aber auch Lösungsansätze in europäischen und internationalen Präventionsnetzwerken zu generieren, da diese Perspektiven dort nach wie vor zu wenig Beachtung finden.


Die wichtigsten Maßnahmen des Projekts umfassen den Transfer von Praxisansätzen der Präventionsarbeit im Rahmen einer internationalen Summer School, Peer-Trainings und Workshops mit Jugendlichen sowie die Publikation eines „Compendium of Good Practices“; „Prevent Seminars“ (basierend auf CIs Hako_reJu-Qualifizierung), die Praktiker*innen und anderen relevanten Beteiligten erprobte Strategien zum professionellen Umgang mit Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und Gewalt in ihrem lokalen (Arbeits-) Umfeld vermitteln; zwei Treffen eines runden Tisches in jedem Partnerland als Plattform für interdisziplinären Austausch zwischen Praktiker*innen und anderen Akteur*innen und Entscheidungsträgern im Feld der Präventionsarbeit; und gezielte Advocacy-Initiativen, um Entscheidungsträger mit verschiedenen politischen Sichtweisen als Fürsprecher der Projektaktivitäten sowie für die produktive Weiterentwicklung der Präventionsarbeit auf lokaler und/oder nationaler Ebene zu gewinnen.

Laufzeit

Oktober 2018 – September 2020

Partner

The Anti-discrimination Education Society, PL

Ratolest Brno, CZ

REACH Institute, SK

Partners for Democratic Change Slovakia, Centre for Community Organizing, SK

Partners for Democratic Change Hungary, HU

Budapest Centre for Mass Atrocities Prevention, HU

YMCA Dobrich, BG

 

Förderung

European Union’s Rights, Equality and Citizenship Programme (2014-2020) und Visegrad Fund.