Satzung

§ 1 Name, Sitz

  1. Der Verein trägt nun den Namen "cultures interactive e.V. – Verein zur interkulturellen Bildung und Gewaltprävention." Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg einzutragen.

  2. Der Verein hat seinen Sitz in Berlin.

§ 2 Zweck, Aufgaben, Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Zweck des Vereins ist es Leistungen, Projekte und Maßnahmen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe und der Jugendarbeit zu entwickeln und anzubieten.
  3. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

a. Konzeption und Durchführung kultureller, sozialer, internationaler und künstlerischer Aktivitäten und Projekte im Bereich interkulturelle Bildung, Jugendkulturarbeit oder Sport.
Diese Projekte werden u.a. durch gruppendynamische Verfahren der Kultur- und Politikvermittlung wie (Schul-) Projekttage, Workshops, „Open Spaces“, pädagogische Fortbildungen, Informations- und künstlerische Veranstaltungen sowie sportliche Wettkämpfe realisiert.

b. Kooperationen, Darstellung, Bekanntmachung und ideelle bzw. inhaltliche Förderung von anderen gemeinnützigen Vereinen, Institutionen bzw. Projekten durch Beratung, gemeinsame Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit und Veröffentlichungen.

§ 3 Selbstlosigkeit

  1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

  2. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereins nicht entsprechen oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

4. Die Mitglieder dürfen bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder bei Aufhebung des Vereins keine Anteile des Vereinsvermögens erhalten.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Mitglied kann jede natürliche und juristische Person oder Vereinigung werden, die seine Ziele unterstützt und diese Satzung anerkennt.

  2. Der Verein umfasst an natürlichen Mitgliedern:

    • ordentliche Mitglieder über 18 Jahre;

    • Jugendmitglieder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, wenn die Zustimmung des Erziehungsberechtigten vorliegt;

  1. Für die Mitgliedschaft im Verein ist ein schriftlicher Antrag an den Vorstand zu stellen, in dem der Antragsteller die Satzung des Vereins anerkennt. Über die Aufnahme eines Mitglieds entscheidet der Vorstand. Lehnt dieser die Aufnahme ab, so entscheidet auf Einspruch des Bewerbers/der Bewerberin die nächstfolgende Mitgliederversammlung. Die Mitgliedschaft wird mit der Aufnahme in die Mitgliederliste rechtswirksam.

  2. Die Mitgliedschaft erlischt

    • durch Austritt zum Ende des Jahres mit einer Frist von 3 Monaten durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand,

    • bei Tod eines Mitglieds

    • bei Beitragsrückstand von mehr als 6 Monaten trotz entsprechender Mahnungen; bei nachträglicher Beitragszahlung lebt die Mitgliedschaft wieder auf;

    • durch Ausschluss durch die Mitgliederversammlung aufgrund schwerem Verstoß gegen die Satzung des Vereins.
  1. Vor dem Ausschluss muss dem Mitglied Gelegenheit zur Stellungsnahme bzw. zur Rechtfertigung gegeben werden.

  2. Gegen den Ausschluss kann innerhalb einer Frist von 4 Wochen nach Mitteilung der Streichung Widerspruch eingelegt werden, über den die Mitgliederversammlung endgültig entscheidet. Der ordentliche Rechtsweg ist dadurch nicht ausgeschlossen.

§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Alte Mitglieder haben das Recht, an den Mitglie­derversammlungen des Vereins teilzunehmen, Anträge zu stellen und zu sprechen. Die Mitglieder haben das Stimmrecht, und zwar je eine Stimme. Sie können in alle Funktionen gewählt werden.

  2. Ein Mitglied, das vom Verein fest angestellt wird, legt mit der Anstellung sein Stimmrecht nieder und gibt etwaige Funktionen auf.
  3. Die Mitglieder haben die, in der Beitragsordnung festgesetzten Beträge zu Jahresbeginn im Voraus zu entrichten.

§ 6 Finanzierung

  1. Die Finanzierung erfolgt durch:

    • die Mitgliedsbeiträge;

    • Einnahmen aus Veranstaltungen des Vereins;

    • Zuschüsse aus öffentlichen Mitteln;

  1. Der Verein kann Eigentum erwerben.

  2. Der Verein haftet für Verpflichtungen, die seine Organe im Rahmen ihrer zuständigkeitsgemäßen Amtsführung begründet haben.

§ 7 Vereinsorgane

Organe des Vereins sind:

  1. die Mitgliederversammlung;

  2. der Vorstand;

  3. die Kassenprüfer.

§ 8 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ des Vereins; sie wird in der Regel einmal jährlich in der ersten Jahreshälfte durch den Vorstand mit einer Frist von 4 Wochen durch schriftliche Einladung einberufen.
    Sie muss einberufen werden, wenn zwei Vorstandsmitglieder bzw. ein Drittel der Mitglieder dies fordern; in diesem Fall beträgt die Ladungsfrist 2 Wochen.

  2. Die Mitgliederversammlung nimmt den Tätigkeitsbericht des Vorstandes und der Kassenprüfer entgegen und beschließt über die Entlastung des Vorstandes.

  3. Die Mitgliederversammlung beschließt den Rahmenarbeitsplan für die Tätigkeit des Vereins und den Finanzplan für das laufende Geschäftsjahr sowie eine Beitragsordnung.

  4. Die Mitgliederversammlung wählt in der Regel alle 2 Jahre in einer auch zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung in geheimer Abstimmung den Vorsitzenden, die weiteren Mitglieder des Vorstandes sowie die Kassenprüfer.

  5. Jede satzungsmäßig einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das von einem Vorstandsmitglied und dem / der Protokollführer/in zu unterzeichnen ist.

  6. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, mit Ausnahme der in dieser Satzung speziell festgelegten Beschlüsse; bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

§ 9 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus mindestens 3 Mitgliedern; dem Vorstand gehören an:

    • der oder die Vorsitzende;

    • ein/e Stellvertreter/in des / der Vorsitzenden;

    • der/die Schriftführer/in;

    • ggf. weitere in der Mitgliederversammlung gewählte Mitglieder.

  1. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Je zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt.

  2. Der Vorstand leitet die Tätigkeit des Vereins zwischen den Mitgliederversammlungen.

  3. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.

  4. Der Vorstand überwacht die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes durch die Geschäftsstelle.

  5. Über jede Tagung des Vorstandes ist ein Protokoll anzufertigen, das von dem / der Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.

§ 10 Die Kassenprüfer

  1. Die Mitgliederversammlung wählt eine/n Kassenprüfer/in.
  2. Kassenprüfer haben die Kasse und die Buchführung mindestens einmal jährlich zu prüfen; das Ergebnis dieser Prüfung ist der Mitgliederversammlung zur Bestätigung vorzulegen.

  3. Kassenprüfer prüfen die Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und hat das Recht, Empfehlungen zu geben oder Auflagen zu erteilen.

§ 11 Geschäftsführung des Vereins

1. Der Verein unterhält eine Geschäftsstelle.

2. Die Leitung der Geschäftsstelle erfolgt durch einen Geschäftsführer / eine Geschäftsführerin und einen fachlichen Leiter / eine fachliche Leiterin.

3. Die Geschäftsleitung führt die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes aus. Ihr obliegen die laufenden Geschäfte des Vereins.

§ 12 Haftungsausschluss

Die Haftung des Vereins beschränkt sich auf vorsätzliche Pflichtverletzungen durch ein Mitglied des Vorstandes. Die Haftung für fahrlässiges Verhalten der Organe gegenüber Vereinsmitgliedern wird ausgeschlossen. Soweit darüber hinaus Schadensersatzansprüche der Vereinsmitglieder gegen den Verein bzw. gegen handelnde Vereinsmitgliede bestehen, hat der Geschädigte auch das Verschulden des für den Verein Handelnden und die Kausalität zwischen Pflichtverletzung und Schaden zu beweisen. Eine unmittelbare Haftung der Vereinsmitglieder, insbesondere des Vorstandes, für Schadensersatzansprüche gegen den Verein ist ausgeschlossen.

§ 13 Satzungsänderungen

Für Satzungsänderungen ist eine 2/3-Mehrheit der erschienenen Mitglieder in einer auch für diesen Zweck einberufenen Mitgliederversammlung erforderlich.

§ 14 Auflösung des Vereins und Vermögensbindung

  1. Für den Beschluss zur Auflösung ist eine 3/4-Mehrheit der erschienenen Mitglieder in einer für diesen Zweck einberufenen Mitgliederversammlung erforderlich.

  2. Bei Auflösung oder Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt sein Vermögen an einen gemeinnützigen Verein, der es unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat